Die letzten Tage in Hamburg hatten viele Tiefpunkte. Sei es die politische Einschränkung der Versammlungsfreiheit, die Unverhältnismäßigkeit der Polizeitaktik oder auch die sinnlosen Krawalle. Ein weiterer erschreckender Part des Gipfels ist die massive und systematische Einschränkung der Pressefreiheit. Ich wurde in den letzten Tagen, trotz G20-Akkreditierung, Presseausweis und Presseschriftzug an Helm und Rucksack, regelmäßig von Polizeibeamten bedrängt, bepöbelt, rumgeschubst und nicht durchgelassen [dju PM 1]. Ich möchte auch einige nette, hilfsbereite und rücksichtsvolle Polizeibeamte nicht verschweigen, doch diese gleichen leider bei weitem nicht die Geschehnisse der letzten Tage aus. Vielen Kolleginnen und Kollegen wurde zum Beispiel vom Bundeskriminalamt die Akkreditierung zum G20 Gipfel ohne Angabe von Gründen entzogen [dju PM 2] und auch im verlinkten Artikel beschreibt Flo Smith unfassbare Angriffe auf die Pressefreiheit. Hier der Link zum Artikel.